Verlegung und Verfugung

Die Platten sollten vor dem Verlegen beidseitig nass gereinigt werden. Hierdurch wird Staub und Sägeschlamm entfernt und eine gute Haftung garantiert.

Jedes Spaltmaterial unterliegt seinen eigenen Naturgesetzen und kann durch Druck sowie andere äußere Einwirkungen nochmals aufspalten; oder eine Spaltlinie kann schon leicht offen stehen. Deshalb empfehlen wir, die Platten vor der Verlegung in der Stärke auf Spaltrisse zu überprüfen. Platten die solche Spaltrisse verzeichnen sollten nicht verlegt werden.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die allgemeine Kontrolle des Materials vor der Verlegung unbedingt erforderlich ist, da wir eine Reklamation von bereits verlegtem Material nicht anerkennen können.

Um die richtige Farbschattierung zu erreichen, wird angeraten die Platten beim Verlegen zu mischen. Wenn man über mehrere Kisten Material verfügt, sollte somit aus allen gleichzeitig Material entnehmen werden.

 

 

Verlegung

Die Verlegung von Bodenplatten erfolgt bei ebenem Untergrund in der Regel mit entsprechendem Kleber – einfach Kleberbett mit Zahnspachtel aufbringen und das kalibrierte Material darin verlegen.

Für die Verlegung der Bodenplatte im Dünnbett ist grundsätzlich ein flexibler Kleber zu verwenden. Greifen Sie auch bei den Fugen auf einen flexiblen Fugenmörtel zurück. Beachten Sie unbedingt die Angaben der einzelnen Hersteller für die Verarbeitung.

Ebenso ist die Verlegung in ein Mittelbett möglich. Polygonal-Platten und Pflaster werden meist im Mörtelbett (Tiefbett), Splitt oder Sand verlegt. Bei der Verlegung im Mörtelbett wird Trasszement empfohlen. Bei einer losen Verlegung ist auf eine ausreichende Plattenstärke zu achten.

Die Platten sollten nur im Nasssägeverfahren geschnitten werden. Ansonsten kann der Schiefer auch mit einer Flex in Verbindung mit einem Steinblatt oder einem Diamantblatt für Trockenschnitt geschnitten werden.

Die Platten können bei Bedarf ohne Schlag gegen die Schichtung gebohrt werden. Es dürfen nur Dübel verwendet werden, die nicht „auseinanderspreizen“, da das Material sonst reißt.

Bei schwankenden Untergründen (z. B. Schiffsbauten oder Zementestrich auf Holzschalung) sollte ein Glasfasergewebe in den Kleber eingelegt werden. Sollte die Gesamtfläche 30 qm überschreiten, sind Dehnungsfugen einzubauen. Die Anschlussfugen im Wand-/Bodenbereich sind generell dauerelastisch zu verfugen.

 

 

Verfugung

Vor dem Verfugen den Boden gut nass machen, dadurch saugt der Boden die Fugenmasse nicht auf und man vermeidet Randverfärbungen.
Beim Verfugen raten wir im Allgemeinen vom „Totalschlämmen“ ab. Es besteht die Gefahr, dass die Fugenmasse sich in die Oberflächenstruktur des Materials absetzt.

Gute Alternativen sind:

  • die manuelle Technik

  • das „Gießkännchen-Verfahren“

  • die Verlegung und Verfugung in einem Arbeitsgang oder das Teilschlämmen (kleine Flächen einschlämmen und sofort nachreinigen)

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